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Überblick

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie umfasst - in enger Verflechtung von Theorie und Praxis -

 

Rechtsstellung während der Ausbildung

Mit der Aufnahme in den Vorbereitungsdienst werden die Bewerber in das Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen.
Sie führen die Dienstbezeichnung "Rechtspflegeranwärterin" bzw. "Rechtspflegeranwärter".

 

Ablauf der Ausbildung

Im Einzelnen gliedert sich der Ausbildungsgang wie folgt:

  • 12 Monate Studium I
    an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen. Damit verbunden ist eine zweitägige Einführung bei einem Gericht; 
  • 12 Monate Studienpraxis
    bei Gerichten und Staatsanwaltschaften (in Baden-Württemberg auch beim Notariat/Grundbuchamt); 
  • 12 Monate Studium II
    an der Hochschule für Rechtspflege Schwetzingen. 

 

Prüfung und Diplomierung

Die Ausbildung schließt mit der Rechtspflegerprüfung ab. Den Absolventinnen bzw. Absolventen wird der Hochschulgrad 
"Diplom-Rechtspflegerin (FH) bzw. Diplom-Rechtspfleger (FH)"
verliehen.

 

Bezüge (Gehalt)

Während der Ausbildung (sog. Vorbereitungsdienst) werden Anwärterbezüge (Gehalt) nach Maßgabe des Bundesbesoldungsgesetzes gewährt. Die Anwärterbezüge betragen z.Zt. etwa 1.000,00 Euro netto im Monat.

Beamte sind nach sozialrechtlichen Vorschriften in der gesetzlichen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei. Von den Bruttobezügen werden somit nur die gesetzlichen Steuern einbehalten. In Krankheitsfällen wird eine Beihilfe gewährt. Für die von der Beihilfe nicht voll erstatteten Aufwendungen sollten sich Beamte freiwillig in einer privaten Krankenversicherung versichern; sie müssen eine private Pflegeversicherung abschließen.

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